Archiv für July, 2007
Markus am 23.07.07 um 5:51 pm Uhr

Feststellen sämtlicher Freigaben / Shares eines Windows-XP Rechners

Windows

Da hatte ich nach dem Urlaub eine mail im Posteingang, die mir mitteilte, das auf einem mir “zugeordneten” Rechner eine Freigabe existiert, die so nicht zulässig war.

In der arg zerklüfteten Verzeichnisstruktur des Windows-XP-Rechners war das gar nicht so einfach, diese zu finden. Aber XP liefert dazu einen Befehl mit, der sämtliche shares des Rechners auflistet: net share

Und schon war der Verzeichnispfad gefunden und konnte mit entsprechenden passenden Berechtigungen versorgt werden.

freigabe.jpg

In diesem Beispiel ist sieht man den freigegebenen Order D:\temp, der als temp im Netzwerk angezeigt wird. Weiterhin werden die Default-Shares angezeigt (Die Laufwerke, die man über net use \\hostname\LW-Buchstabe$ verbinden kann.) Sowie die named pipe IPC$.

Markus am 22.07.07 um 12:12 pm Uhr

Dynamische IP updaten hinter einem Router

Linux Tools, Server

Wie ich kürzlich geschrieben habe, bin ich ja jetzt Besitzer einer echten TLD-Domain. Die alte DynDNS-Domain sollte aber weiterhin erreichbar bleiben. Das IP-Update der neuen Domain macht die Fritz!Box, indem ich dort die Daten von Selfhost eingetragen habe. Die Fritz!Box kann aber von Hause aus nur einen Account updaten. Und die Firmware wollte ich (noch) nicht selbst modifizieren. Also mußte ein Script her, dass regelmäßig vom Server aus eine IP-Änderung feststellt, um dann den DynDNS-Account zu aktualisieren.

Vorgehensweise:

1. Update-Client von DynDNS downloaden.

2. Die Konfiguration (Login-Informationen) für den Client vornehmen (liegt bei mir unter /etc/ddclient/ddclient.conf).

3. Ein Script entwerfen, dass regelmäßig die IP ermittelt, und bei einer Änderung, diese an DynDNS mitteilt.

Das Script lief ursprünglich als Cron-Job. Das hat aber den Nachteil, dass der Syslog-Daemon regelmäßig einen Eintrag in /var/log/cron.log schreibt. Und da das Script minütlich läuft, sorgt das für jede Menge Output. Ich habe auch keine Möglichkeit gefunden, einzelne Jobs vom Logging auszuschließen.
Deshalb sieht das Script jetzt so aus, dass es im Hintergrund läuft und einmal pro Minute die Aufgaben erfüllt.

#!/bin/bash
#
# My own cronjob
# It calls every n_seconds the dyn-dns-updater
#
# Declaration of variables
#
# Seconds to wait until call of the updater
n_seconds=60
ip_address=

while true ; do

sleep $n_seconds
#get current ip-address by asking gimme-th.at (fritz.box refreshes this automatically)
ip_address_act=$(ping -c1 gimme-th.at | grep -o -m1 ‘[0-9]\{1,3\}\.[0-9]\{1,3\}\.[0-9]\{1,3\}\.[0-9]\{1,3\}’)
#Getting the old address by reading the file, with the previous ip-address
ip_address=$(cat /etc/ddclient/ip_address | grep -o ‘\([0-9]\{1,3\}\.\)\{3\}[0-9]\{1,3\}’)
#if ip-address has changed, we call the updater and write the new ip-address to file

if [ "$ip_address_act" != "$ip_address" ]; then
/usr/sbin/ddclient -daemon=0 -syslog -quiet -force
echo $ip_address_act > /etc/ddclient/ip_address
echo $(date) “: New ip assigned: ” $ip_address_act >> /var/log/dyndns_act.log
echo $(date) “: ” $ip_address_act >> /var/log/ip_history.log
fi

done

Wie läuft das Ganze jetzt ab? In der While-Schleife wird zuerst n_seconds gewartet, anschließend beginnt der Überprüfungsvorgang. Dazu wird gimme-th.at angepingt. (Das IP-Update der Seite macht ja die Fritz!Box). Aus dem Ping-Result wird mittels sed die IP herausgelöst und mit der aktuellen (die in /etc/ddclient/ip_address liegt) verglichen. Hat sich da eine Änderung ergeben, so wird der ddclient aufgerufen, und damit die IP upgedated. Anschließend die neue IP in das File /etc/ddclient/ip_address geschrieben und das File /var/log/ip_history.log um die neue IP erweitert. Letzter Punkt ist nur erforderlich, um meine persönliche Neugier zu befriedigen :-).

Optimierungsmöglichkeit: Die aktuelle IP-Adresse von der Fritz!Box holen. Diese notiert das ja selbstständig in einem LogFile. Leider bin ich da nicht rangekommen, da man dort per http-Request den Nutzernamen und das Passwort senden müßte. Das sollte prinzipiell nicht schwer sein, ich habe es aber nicht ohne Weiteres hinbekommen, und mich deshalb auf diesen etwas umständlicheren Weg geeinigt.

Markus am 22.07.07 um 3:12 am Uhr

Die Erde geschüttelt …

/var/log/life/markus.log

Endlich wieder Heavy-Metal vom Feinsten: Das Earthshaker-Fest in Kreuth! Wir hatten uns entschieden nur am Samstag und nicht an drei Tagen hinzugehen. Und es hat sich gelohnt! Es hat geshaked! Absolut geil. (Aber mehr muss es dann auch wieder nicht sein…)
Das Highlight war ohne Frage Motörhead als Headliner nachts von ca 23:30 bis 1:00. Alter Schwede, Lemmy hat es voll drauf.

“We are Motörhead, and we play Rock’n'Roll”

Und das haben sie dann getan. Non stop und ohne Kompromisse - Grund genug mal wieder einige Tage ausschließlich seine Röhre aus der Stereoanlage röhren zu lassen…

Markus am 16.07.07 um 6:20 pm Uhr

Aksimet - das Beste, was einem Wordpress-User passieren kann

/var/log/life/markus.log, Linux Tools

Am Wochenende hatte mich die Spam in den Comments so genervt, dass ich nach einer Möglichkeit gesucht habe, dieser Plage Herr zu werden. Und siehe da, es fand sich das Aksim-Plugin für die Wörterpresse.

Und es funktioniert einfach nur genial! Ich habe keine sinnlos-Kommentare mehr. Von Zeit zu Zeit frage ich mal unter Manage –> Aksimet-Spam die Kommentare ab, und lösche einfach die Spam. Vielen Dank, Aksimet!

Ein Zitat dazu:

Caught Spam

Akismet has caught 31 spam for you since you first installed it.

You have no spam currently in the queue. Must be your lucky day. :)

Yeah, it is my lucky day…

PS: Und hier habe ich noch eine nette Möglichkeit gefunden, die Anzahl der gefangenen Spam-Kommentare in der Sidebar anzuzeigen.

Markus am 16.07.07 um 6:14 pm Uhr

uptime - Bedeutung der Lastwerte

Linux Tools

Die Konsolenausgabe von uptime sieht beispielsweise so aus:

18:42:29 up 106 days, 5:31,  3 users,  load average: 0.15, 0.18, 0.26

Dabei ist der erste Wert die aktuelle Uhrzeit hh:mm:ss.
Anschließend folgt die uptime in Tagen, anschließend die Stunden.
Der nächste Wert gibt die Anzahl der User an, die gerade auf der Maschine eingeloggt sind.
Nun folgen die Werte für die durchschnittliche Last des Systems. Dabei handelt es sich nicht wirklich um Prozessorauslastung (dann dürfte der Wert schließlich nicht größer als 1 werden!). Sondern um die Anzahl der Prozesse, die auf den Prozessor warten.
Um es an Zahlen festzumachen heißt das:
1 –> Genau ein Prozess lastet den Prozessor voll aus. (100% werden angefordert)
1 –> Kann aber auch heißen, zwei Prozesse verlangen je 50% Last.
2 –> Zwei Prozesse warten auf die CPU und hätten gern je 100% Aufmerksamkeit. Sie bekommen aber nur 50% (logischerweise). Zwei heißt also auch: CPU ist zu 100% überlastet.
usw.

Die Berechnung dieser Werte ist recht komplex, und für mich in erster Linie nicht wirklich bedeutsam. Wer es nachlesen möchte, kann das hier tun.

Markus am 12.07.07 um 1:40 pm Uhr

Endlich eine richtige Domain

Apache, Config

Nachdem ich bis jetzt “nur” einen kostenfreien dyndns-account hatte, um meine Serverfarm per domain erreichbar zu halten, habe ich mich jetzt entschlossen eine echte tld-Domain zu ordern. Ich bin also stolzer Besitzer der Domain www.gimme-th.at! Das ganze läuft immer noch mittels Updates von dynamischen IPs. Aber über den Provider selfhost.
Das hatte natürlich zur Folge, dass ich den Apachen umkonfigurieren mußte. Zum einen sollte die alte Domain natürlich nach wie vor verfügbar sein. Aber durch eine Umleitung auf die neue Domain. Der Apache bietet dazu eine ganz wunderbare Anweisung, um diese Umleitung durchzuführen:

Redirect permanent

Damit werden alle Anforderungen an die alte Domain auf die neue umgesetzt. Das ganze sieht jetzt folgendermaßen aus:

< VirtualHost * >
ServerAdmin mrre [at] gimme-th.at
ServerName lstr8.dynalias.com
Redirect permanent / http:// www.gimme-th.at/
< / Virtualhost>

PS: In dem obigen Ausschnitt befinden sich zusätzliche Leerzeichen, um eine Umformatierung durch Wordpress zu verhindern.

Keywords: Apache, Redirect, auf andere Domain umleiten